Freischwimmen im digitalen Ozean

Sascha Lobo spricht über
den digitalen Wandel

Auf Einladung von Freunden hörte ich begeistert – trotz gefühlten 36 Grad –  Sascha Lobos Vortrag über den digitalen Wandel in der Kreativwirtschaft.

Sascha Lobo war zu Gast im Hause der Freischwimmer GmbH im Rahmen der Veranstaltungsreihe DER W.E.G.  LU.DIGITAL.

Als Gastredner zeigt er auf, dass der exponentielle Fortschritt,  gepaart mit der digitalen Ungeduld der heutigen Konsumenten, dem heute in Deutschland noch vorherrschenden Produktperfektionismus entgegensteht. Lange Produktentwicklungszeiten werden schnell von der digitalen Realität überholt oder gehen am Kundenbedürfnis vorbei. Er plädiert für mehr Mut, Dinge zu gestalten, Scheitern zuzulassen, um aus Fehlern zu lernen und den Datenstrom, den wir als bequeme Nutzer unablässig und freiwillig bereitstellen,  zu lesen, um neue Produkte und Services anzubieten und ständig zu verbessern.

Die deutsche Wirtschaft muss sich nach seiner Ansicht hin zum Plattformkapitalismus hin entwickeln. Hier können Anbieter und Nachfrager auf einer digitalen Plattform schnell und einfach Geschäfte abwickeln. Tesla zeigt, dass dies für Autos  genauso  möglich ist, wie für Apps, Bücher, Filme und Musik. Die Plattform ist die Schnittstelle zum Kunden mit der Option, Kunden-Feedbacks schnell in Upgrades umzusetzen und mit den Kunden zu teilen.

Zwei Dinge stehen dem aus meiner Sicht derzeit entgegen: Erstens die verbesserungswürdige Qualität des deutschen Datennetzes  und zweitens  die Geschäftsprozesse. Diese sind aufgrund der historischen Entwicklung („das haben wir schon immer so gemacht“ sowie „wir können alle Anforderungen abdecken“) und der Gesetzeslage oft aufgebläht und komplex, was  einer schnellen Innovation sehr im Wege steht. Dies birgt die Gefahr der Disruption  für das komplette Geschäftsmodell. Deshalb sollten wir erstens dahin schauen, wo schlanke Prozesse und Services für das Smartphone designt werden und zweitens die Entwicklungen in Ländern, in denen es vor dem Smartphone  nur wenige digitale Infrastrukturen gab, im Auge behalten.

Kreative-Pfalz.de hat in einem kurzen Film die Veranstaltung zusammengefasst:

Smartphone-Workshop in Weidenthal

Am letzten Samstag trafen sich sieben motivierte Smartphone-Benutzer  in der Langeckerstraße in Weidenthal zu einem 2-stündigen Smartphone-Workshop. Alle Teilnehmer verfolgten das Ziel, im Umgang mit ihrem Smartphone sicherer und schneller zu werden. Der „digital native“ Nils, der „digital immigrant“ Christian sowie ich als Veranstalter zeigten den Teilnehmern Grundfunktionen, Tipps und Tricks, wiesen auf Sicherheitsaspekte hin und beantworteten in lockerer Atmosphäre Fragen rund um die Themen Smartphone und App

Auf dem Programm der Smartphone-Schulung standen:

  • Betriebssystem – App – Widget
  • Touch ID / Code / Pin /  Samsung Bild
  • Anmeldung bei Google/Apple/Windows inklusive Passwortrichtlinen
  • Backup – Warum und Wie?
  • Wichtige Funktionen des Smartphones
  • Tastatur – QWERTZ – DEUTSCH – QWERTY / Textersetzung /Kopieren / Verschieben
  • WLAN ein /aus – einwählen – in welche und in welche nicht und warum
  • Bluetooth ein/aus – mit Bluetooth-Gerät verbinden
  • Fragen zu verschiedenen Apps
  • Foto-App
  • Siri – hey Google
  • Wie finde ich eine App im Store – Für welche soll ich mich entscheiden?
  • E-Mail-Account auf dem Smartphone einrichten
  • E-Mail Empfang / Versand
  • Umgang mit E-Mail-Anhängen
  • Kalender – Funktionen  und Menschen zu Terminen einladen und Kalender für andere freigegeben

Die Zeit verging sehr schnell auf unserer ersten Veranstaltung, Langeweile kam nicht auf. Mir hat es so großen Spaß gemacht, dass ich in Kürze weitere Termine anbieten werde.

Bring! – Eure gemeinsame Einkaufsliste

Heute stelle ich euch Bring! -die kostenlose Einkaufslisten-App für iPhone und Android – vor. In den Stores von Apple und Google Play gibt es massenhaft Einkaufslisten-Apps, ich habe schon mehrere getestet. Seit ich Bring!  über einen Mitschüler in einem Linuxkurs  kennen gelernt habe, nutze ich die in der Schweiz entwickelte App mit wachsender Begeisterung, weil sie soooooo einfach zu bedienen ist.

Gemeinsam mit deiner Familie, deinen Mitbewohnern, deinen Freunden oder Kollegen  kannst du online Einkaufslisten mit dem Smartphone erstellen. Jeder, der eingeladen ist an einer Liste mitzuarbeiten, kann – egal wo er sich aufhält  – Artikel hinzufügen, entfernen und als gekauft markieren:

Hinter jedem Einkaufsicon kann ein Foto liegen, das den Artikel genau bezeichnet. So kann nichts mehr schief gehen. JederMann kann nun die Einkäufe erledigen.

Ausgewählte Kunden  meines Webshops heike-dohn.liefert-es.com haben die Möglichkeit, über Bring! Artikel bei mir so zu sagen per „Icon-Druck“ zu bestellen:

listen_erfassen

Weitere praktische Anwendungsgebiete sind:

  • die gemeinsame Party, zu der jeder was mitbringt
  • die Einkaufsliste für die Praxis oder den kleinen Betrieb
  • die Medenrunden Koch- und Einkaufsliste für die Mannschaft
  • ganze Rezepte importieren
  • Vorbereitung von Schulfesten
  • …..

Vergiss den handgeschriebenen Einkaufszettel. Bring! macht es dir leicht.

Viel Spaß beim Testen wünscht

Heike Dohn – IT-Beratung

www.heike-dohn.liefert-es.com
w3w   geschirr.baukunst.anderweitige

 

 

Digitale Dörfer

Im Projekt „Digitale Dörfer“ zeigt das Fraunhofer-Institut für experimentelles Software Engineering IESE, wie sich durch die Digitalisierung neue Chancen für ländliche Regionen ergeben. Für zwei Testregionen in Rheinland-Pfalz, der Verbandsgemeinde Betzdorf sowie den Verbandsgemeinden Eisenberg und Göllheim entwickelt das Fraunhofer IESE  Konzepte, um das Dorfleben attraktiver zu gestalten. Es werden Möglichkeiten erprobt, um die Versorgung und Mobilität der Dorfbewohner mit Einsatz von smarter Technologie zu verbessern. In einem sogenannten „Smart Ecosystem“ kann beispielsweise ein Dorfbewohner, der nicht mehr mobil ist, bei einem Einzelhändler in der Nähe seine Waren via App oder telefonisch bestellen. Ein anderer, mobiler Dorfbewohner holt die Waren für ihn ab, wenn er sowieso unterwegs ist und liefert die Lebensmittel noch am gleichen Tag kostenlos aus. Dass Bestellung und Lieferung effizient funktionieren, dafür sorgt der Shop und eine Liste von registrierten, potenziellen Transporteuren, die bei dem Projekt mitmachen.

Im  Shop der Verbandsgemeinden Eisenberg/Göllheim kannst du schauen, wie ein digitales Dorf funktioniert.

Inspiriert von diesem Projekt, haben wir uns entschlossen, Weidenthaler Bürgern, die nicht via Browser bestellen möchten, telefonische Bestellungen anzubieten. Wir werden künftig die Bestellungen sammeln und an einem Tag der Woche  die Ware in Weidenthal ausliefern.

Bitte stöbere in unserem Shop: heike-dohn.liefert-es.com 

Du findest hier ca. 60.000 Non-Food-Artikel.

P.S. Mein Blog letzte Woche war etwas unschön dargestellt, deshalb hier ein Link zu einer besseren Darstellung:

 

 

Schöne neue digitale Welt

Schöne neue digitale Welt mit Future Candy und Abas

Als Teilnehmer der abas global conference ’16 sah ich als Vertreter von heike-dohn.de, wie Nick Sohnemann  Managing Director von  Future Candy die schöne neue digitale Welt sieht.

Er erklärte als Keynote-Speaker wie die digitale Transformation  unser aller Alltag rasant verändern wird.  Will der deutsche Mittelstand hierbei mithalten, darf er  -so Sohnemann – künftig nicht nur Prozesse digitalisieren, er muss Geschäftsmodelle digitalisieren. Er bezeichnete Hardware als das neue Sexy.

Wir werden künftig viele Geräte, wie zum Beispiel  Brillen
 nutzen,um eine digitale Schicht über unsere Realität zu legen. Jede glatte Fläche wird zum Monitor werden, wir werden autonom fahren.

 

Beim Einkaufen und Ausgehen werden wir den Nutzen von Beacons schätzen, wir werden uns viele Dinge einfach mit dem 3D-Drucker erzeugen. Wir werden erkennen, dass das Smartphone von Apple sozusagen das T-Modell der Digitalisierung war.

Nehmt euch die Zeit, schaut euch den Vortrag an und schreibt mir, was ihr davon haltet.  Unsere Art zu arbeiten wird sich dramatisch verändern, viele Berufe werden verschwinden, einige hinzu kommen.  Ich hoffe -oh Ford – , die Digitalisierung ermöglicht uns ein unabhängiges Leben im Alter.

P.S. Während ich hier schreibe putzt mein „Dobby“

in aller Ruhe den Fußboden. Schöne neue Welt!

what3words – damit jeder Mensch eine Adresse hat

what3words.com  ist ein weltweit gültiges Adresssystem. Es teilt die Welt in Quadrate von 3 x 3 m ein . Dies ergibt ein Raster von 57 Billionen Vierecken. Jedes davon verfügt über eine eindeutige, aus drei Wörtern bestehende Adresse.  Diese kann schnell und einfach ermittelt und  per Mail,  SMS oder Chat geteilt werden.
Du wirst dich fragen, was soll das denn? Wir alle haben eine eindeutige Anschrift. Der Postbote bringt uns unsere Werbebriefe, Rechnungen und manchmal sogar Ansichtskarten oder Einladungen zu Geburtstagen und Hochzeiten, der UPS/DHL/Hermes-Zusteller liefert unsere Bestellungen aus dem WorldWideWeb meist pünktlich ab. Dies alles passiert, weil wir eine postalische Adresse haben, für uns so selbstverständlich, wie unser fließendes Wasser. Doch denken wir nur an Rio und seine Favelas und schon wird uns klar, warum dieses 3-Wort-System für Zusteller, Ärzte, Touristen und Taxifahrer sehr wichtig, vielleicht sogar lebensrettend sein kann. Darüber hinaus kannst du dir 3 kurze Worte besser merken, als jede Anschrift oder Längen- und Breitengrade. Du kannst das System in deiner jeweiligen Muttersprache und ohne Datenverbindung, also auch an abgelegenen Orten wie Schwarzsohl (bündel.duft.hecke) benutzen.

what3words.com ist sofort einsatzbereit und  in vielen Sprachen verfügbar. Zur Insel des Weidenthaler Weihers  findest du mit
snip.bodes.exasperated (Englisch)
reposado.podios.compases (Spanisch) oder
dicker.grünes.nachgeholt (Deutsch).

Du kannst 3 Worte einfacher behalten als Längen- und Breitengrade oder ausländische Adressen, die andere Adressformate nutzen:

sondern.lenken.leuchtet

205 East Houston Street
New York City 10002
USA

Okay, zum berühmten Katz’s  Deli würdest du in NYC jederzeit leicht finden, um ein Katz’s Pastrami Sandwich zu essen.
Den Ort kleinem.schrift.willkür in New York City erreichst du leichter, wenn du nicht die herkömmlichen Adresse (72nd Street, New York, NY 10019) zur Navigation nutzt. Probiere es aus. Ach ja, das ganze funktioniert natürlich offline.

Einsatzbereiche:

Ich kann mir vorstellen dieses System zu nutzen, um

  • Orte, in einer Stadt zu markieren, die ich bei Sightseeing-Touren besuchen möchte
  • Lagerplätze zu beschreiben,
  • Fundstellen für archäologische Funde zu markieren
  • mit geo-tagging Dinge aller Art an schwer adressierbaren Orten zu finden
  • das Katastrophenmanagement zu verbessern
  • ….
Das Unternehmen Audi nutzte die Adresse Vorsprung.Durch.Technik, ein Ort in Brasilien, für die Marketingkampagne eines Geländewagens.

Das System stößt an seine Grenzen dort, wo wenige oder gar keine GPS-Signale ankommen. So findest du im engen Jägerthal über what3words.com nicht das Restaurant 7 Raben, obwohl es eine äußerst passende what3words-Adresse (guter.löffel.schwer) hat und sich ein Besuch immer lohnt.

Menschen wie du und ich können what3words kostenlos nutzen. Für Firmen ist die Nutzung kostenpflichtig. Die Apps gibt es hier für iPhone/iPad  und Android. Viel Spaß beim Testen wünscht

heike-dohn.de  aus w3w   geschirr.baukunst.anderweitige

 

 

 

 

 

 

 

bitKom: Mobilgeräte ergänzen den klassischen Computer-Arbeitsplatz

Presseinformation von bitKom:

Mobilgeräte ergänzen den klassischen Computer-Arbeitsplatz

In der deutschen Wirtschaft arbeitet etwa jeder zweite Mitarbeiter (44 Prozent) an einem Computer-Arbeitsplatz und jeder Dritte (32 Prozent) nutzt für die Arbeit ein Mobilgerät mit Internetzugang wie Tablet-PC oder Smartphone. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research unter 1.108 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern. „Die Möglichkeit, an jedem Ort auf das Internet zuzugreifen, verändert die Arbeitswelt“, sagt Bitkom-Experte Frank Früh.

Eine günstige Alternative zum iPad & Co. finden Sie hier:

Digital Office Index

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Bitkom Digital Office Index – Eine Untersuchung zum Stand der Digitalisierung in deutschen Unternehmen, herausgegeben
von  Bitkom GmbH / Bitkom e.V.

Oft wird Digitalisierung auf sehr abstrakter Ebene diskutiert. Doch wird dabei nicht allzu häufig vergessen, dass man auch im Bestehenden bereits Wesentliches verbessern kann? Von Rechnungen über die Kundenkommunikation bis zu Arbeitsabläufen: Im Büro ist vieles schnell und mit geringem Aufwand mit Hilfe etablierter Lösungen digitalisierbar. Doch wie steht es mit der Umsetzung in deutschen Unternehmen?

In 10 Schritten digital – Ein Leitfaden für den Mittelstand

 

Die Digitalisierung erfordert die Bereitschaft, sich selbst zu kannibalisieren, bevor andere es tun. Meist sind es nicht die etablierten Unternehmen, die disruptive Innovationen hervorbringen. Es waren nicht die Kutschenbauer, die die ersten Autos entwickelten. Es war ein Freak aus Baden.

Dieses Zitat stammt aus der Bitkom-Publikation
In 10 Schritten digital  – Ein Praxisleitfaden für Mittelständler

Darin finden Sie folgende Tipps:

  1. Machen Sie Digitalisierung zur Chefsache
  2. Stellen Sie ein Digitalisierungsteam aus allen Unternehmensbereichen auf
  3. Entwickeln Sie eine Digitalisierungsstrategie
  4. Investieren Sie in die digitale Kompetenz Ihrer Mitarbeiter
  5. Digitalisieren Sie Ihr Geschäftsmodell
  6. Machen Sie aus Daten einen Business Case
  7. Setzen Sie die neuesten Technologien ein
  8. Entwickeln Sie digitale Lösungen gemeinsam mit Kunden und Partnern
  9. Erweitern Sie Ihre Wettbewerbsbetrachtung um Tech-Unternehmen
  10. Kooperieren Sie mit Start-ups