QR Code Scannen mit dem Smartphone

Heute zeige ich dir, wie du mit dem Smartphone einen QR Code scannst.

QR Codes findest du auf Plakaten, Visitenkarten, beim Einkaufen, im Wald. In der Regel leiten dich die QR Codes weiter auf Sites im Internet, die zusätzliche Informationen zum jeweiligen Kontext bereit stellen.

Mit einer Smartphone App scannst du den QR Code ab und wirst in der Regel automatisch zu einem Link geleitet. Du musst den Link nicht mühsam abtippen und du machst dabei keine Tippfehler.

Neben Webadressen enthalten QR-Codes Telefonnummern, Adressen,  WLAN-Zugangsdaten oder Geodaten.

Bevor du los legen kannst, musst du dir eine App zum Scannen von QR Codes auf dein Smartphone laden. Gehe dazu in den AppStore bzw. zu GooglePlay und lade eine passende App herunter. Kaspersky und Norton bieten beispielsweise kostenlos QR Code Apps an, die auch vor Attacken durch verseuchte QR-Codes schützen.

Mein Film zeigt euch, wie man einen QR-Code scannt.

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Freischwimmen im digitalen Ozean

Sascha Lobo spricht über
den digitalen Wandel

Auf Einladung von Freunden hörte ich begeistert – trotz gefühlten 36 Grad –  Sascha Lobos Vortrag über den digitalen Wandel in der Kreativwirtschaft.

Sascha Lobo war zu Gast im Hause der Freischwimmer GmbH im Rahmen der Veranstaltungsreihe DER W.E.G.  LU.DIGITAL.

Als Gastredner zeigt er auf, dass der exponentielle Fortschritt,  gepaart mit der digitalen Ungeduld der heutigen Konsumenten, dem heute in Deutschland noch vorherrschenden Produktperfektionismus entgegensteht. Lange Produktentwicklungszeiten werden schnell von der digitalen Realität überholt oder gehen am Kundenbedürfnis vorbei. Er plädiert für mehr Mut, Dinge zu gestalten, Scheitern zuzulassen, um aus Fehlern zu lernen und den Datenstrom, den wir als bequeme Nutzer unablässig und freiwillig bereitstellen,  zu lesen, um neue Produkte und Services anzubieten und ständig zu verbessern.

Die deutsche Wirtschaft muss sich nach seiner Ansicht hin zum Plattformkapitalismus hin entwickeln. Hier können Anbieter und Nachfrager auf einer digitalen Plattform schnell und einfach Geschäfte abwickeln. Tesla zeigt, dass dies für Autos  genauso  möglich ist, wie für Apps, Bücher, Filme und Musik. Die Plattform ist die Schnittstelle zum Kunden mit der Option, Kunden-Feedbacks schnell in Upgrades umzusetzen und mit den Kunden zu teilen.

Zwei Dinge stehen dem aus meiner Sicht derzeit entgegen: Erstens die verbesserungswürdige Qualität des deutschen Datennetzes  und zweitens  die Geschäftsprozesse. Diese sind aufgrund der historischen Entwicklung („das haben wir schon immer so gemacht“ sowie „wir können alle Anforderungen abdecken“) und der Gesetzeslage oft aufgebläht und komplex, was  einer schnellen Innovation sehr im Wege steht. Dies birgt die Gefahr der Disruption  für das komplette Geschäftsmodell. Deshalb sollten wir erstens dahin schauen, wo schlanke Prozesse und Services für das Smartphone designt werden und zweitens die Entwicklungen in Ländern, in denen es vor dem Smartphone  nur wenige digitale Infrastrukturen gab, im Auge behalten.

Kreative-Pfalz.de hat in einem kurzen Film die Veranstaltung zusammengefasst: